Samstag, 28. Februar 2015

Wie ich zum Metal kam...

Da ich auf einem Metalfestival gezeugt worden bin [...]

Ja, okay, ganz so war es dann doch nicht. Vielleicht werde ich das aber mal das ein oder andere Kind von Freunden sagen hören, wer weiß.



Völkerballkonzerte werden immer wieder
gerne besucht.
Meine Glückszahl war die 13. Mit 13 Jahren habe ich mich gefragt, warum mein Vater immer Kopfhörer trägt, wenn er am PC sitzt. Also habe ich mir einen Stuhl geholt und mich neben ihn gesetzt und wollte wissen was er da hört. So habe ich Within Temptation kennengelernt, eine Symphonic Metal Band aus den Niederlanden. Und was ich gehört habe, hat mir gefallen (Irgendwann waren die Metaler in der Familie in der Überzahl, sodass wir über die Anlage unsere Musik hören konnten, bis dahin mussten wir aber noch meine Schwester vom Metal überzeugen).

2008 bin ich dann zu meinem ersten Konzert nach Köln gefahren: Delain, The 69 Eyes und Within Temptation. Seitdem war ich jede Tour auf einem ihrer Konzerte, wobei mir die ersten Alben um einiges besser gefallen haben.

Zum Symphonic Metal kam dann Linkin Park dazu: Immer wenn ich sauer war, habe ich meinen CD-Spieler voll aufgedreht und das Album Meteora gehört und danach ging es mir besser. Aber auch die machen nicht mehr die Musik, weshalb ich sie eigentlich gehört habe...

Irgendwann bereicherte mich die Erkenntnis, dass es die Band Blutengel gab, diese sind so fleißig im Alben veröffentlichen, dass man da kaum hinterher kommt mit kaufen.




Wild Rider im Rasthaus.
Mein Musikgeschmack hat sich über die Jahre hinweg ziemlich ausgedehnt, Konzertbesuche kamen nach Erwerb der Fahrerlaubnis auch immer häufiger dazu. Jetzt fehlte mir nur noch die Richtige Umgebung zum Metal hören. Während man bei uns auf dem Dorf nur mit doofen Blicken geachtet wird, fühle ich mich in meiner kleinen Großstadt pudelwohl: Gothicdiscos, Metalkneipen, langhaarige Männer wo man hinguckt, das wahre Paradies! Und natürlich haufenweise Leute mit denen man zusammen Konzerte besuchen kann oder auf Festivals fährt.

Ein Kollege meinte mal zu mir, dass ich die erste Auszubildende sei, die er kennenlernt, die überhaupt einen Musikgeschmack besitzt. Von Eluveitie, Corvus Corax, Epica, Grave Digger, Centhron, Sabaton, Rammstein, Blind Guardian, Hammerfall, Lord of the Lost, System of a down... bis hin zu regionalen Bands wie Wild Rider oder The Wicked Chambers, ich beschwere mich nur über Radiomusik im Auto.


Das Kulturschockfestival in Koblenz.



Ihr wollt wissen wie andere Menschen zum Metal kamen? Dann schaut doch einmal beim EMP vorbei!

Kommentare:

  1. Wo sind die langhaarigen Männer??
    :D
    Eine metalhörende Familie ist ja ein Traum! Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wenn der Partner kein Metaler ist, gibt doch nur Streit. Und wie fährt man denn dann in Urlaub (=Festival)?

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    1. Alle hier, ich gebe aber auch gern ein paar ab :-D
      Ja das kann ich voll und ganz verstehen. Wobei ich es auch schon gehört habe, dass Männer ungern mit Partnerin auf Festivals fahren, da das stressfreier wäre.

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